Arme Schweine

Hofers blinder Fleck bei FairHOF

„Wir achten auf mehr Auslauf“, und „Keine kupierten Ringelschwänzchen“. Mit Sätzen wie diesen wirbt der Lebensmitteleinzelhändler Hofer derzeit hier in Österreich lautstark für seine neue Marke „FairHOF“. Unter anderem gibt es Schweinefleisch von Schweinen, die laut Richtlinie des dahinterliegenden Gütesiegels doppelt so viel Platz haben, wie gesetzlich vorgeschrieben – und diesen sogar zum Teil in einem ständig zugänglichen Freibereich. Das klingt gut – und ist auf jeden Fall ein großer Schritt vorwärts. Aber wer „Fair“ sagt, muss auch fair handeln, und darf nicht nur Rosinen picken:

Die Schmerzkastration von Ferkeln, ohne Betäubung, nur mit einer unzulänglichen postoperativen Schmerzbehandlung, ist einer der ganz großen Missstände in der österreichischen Schweineproduktion – seit Jahren angeprangert von UNITED CREATURES und einem übergreifenden Konsens der Fachwelt. Auch die Bevölkerung hat sich klar gegen diese Tierqual ausgesprochen.

FairHOF Produkte und eine Lupe, die zeigt, welches Leid auch hinter diesen Tierwohl-Produkten steckt!

Zu diesem Thema schweigt die vielbeworbene Richtlinie des HOFER Gütesiegels schamhaft – keine der bereits vielfach getesteten und praktikablen Alternativen findet Erwähnung, ja nicht einmal eine Frist zum Ablauf dieser tierquälerischen Praxis ist bei FairHOF zu finden!

Ist das FAIR?

Oder ist das nur Bauernfängerei des Kunden?

Wir sagen, mit Schmerzkastration gibt es kein TIERWOHL Gütesiegel, das den Namen verdient!

Hofer, sei fair zu Ferkeln!

Die Alternativen zur Schmerzkastration existieren bereits, die einzige Hürde besteht darin, dass sie ein wenig Geld kosten. Daran darf es aber bei einem intensiv und teuer beworbenen fairen Tierprodukte-Markenlabel wie FairHOF wohl nicht scheitern.

Wir danken Hofer für seine Initiative in Richtung mehr Tierwohl. Aber wir wollen nicht, dass den KonsummentInnen unter einem Gütesiegel FAIR und TIERWOHL Produkte angeboten werden, die unter tierquälerischen Eingriffen produziert werden.

UPDATE 1. März 2017: Auf unsere Kritik hin beschwerten sich einige Konsument*innen bei Hofer, die alle das selbe Antwortschreiben bekamen. In diesem sind einige Dinge nicht ganz korrekt dargestellt. Lies hier unsere Antwort: Faktencheck: Hofers Auskunft über FairHof

Sei dabei und lass uns gemeinsam die schlimmsten Eingriffe an Ferkeln in die Vergangenheit verbannen!

  • Wenn Du findest, dass Deine Freund*innen und Bekannten wissen sollten, dass nicht alles fair ist bei FairHOF, teile diesen Artikel über alle Deine Social Media Kanäle.
  • Derzeit gibt es kein Schweinefleisch in den Supermärkten, egal ob SPAR, BILLA, MERKUR oder HOFER, bei denen die Ferkel nicht dieser unnötigen Tierquälerei ausgesetzt werden. Daher können Menschen die Tiere als Mitgeschöpfe mit Respekt behandelt wissen wollen, leider nur auf Schweinefleisch verzichten.
  • Wenn Du weiter Informationen rund um unsere Aktivitäten zum Thema schmerzhafte Ferkelkastration möchtest, an denen Du zum Teil ganz einfach mitwirken kannst, trag Dich in unseren kostenlosen Newsletter ein. Du wirst von uns nur inhaltlich relevante Mails bekommen!
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Kommentare

  1. warum nicht eine Mail Kampagne zu Hofer starten??

    • Hallo Reini. Vielen Dank für den Vorschlag. Ja, das ist etwas, was wir auf jeden Fall überlegen. Über unseren Kampagnen-Newsletter wird sich das anstoßen lassen, wenn wir uns dazu entscheiden.

      Du kannst Dich aber natürlich direkt in einer Hofer-Filiale bei der Filialleitung beschweren, ihnen über ihre Facebook-Seite oder ihr Kontaktformular schreiben oder sogar selbst eine Petition starten! Solltest Du eine Petition an den Hofer gestartet haben, teile mir das sehr gerne mit!

      Gerne kannst Du Dich auch in unseren Kampagnen-Newsletter eintragen, dann bekommst Du auf jeden Fall mit, wenn wir dazu aufrufen werden. Klick dazu einfach ganz oben in dieser Website auf „Teil des Kampagnenteams werden“.

  2. Maria Luise Schallert  /  10. Februar 2017 at 17:36 Antworten

    Jegliches tierische Produkt aus quälender Haltung (Fleisch, Eier, Milchprodukte) kaufe ich NIE MEHR – mit mir werden solche „Geschäfte“ nie mehr gemacht und ich informiere so viele Menschen wie möglich…………………das sollen sich ALLE angeblich „Tier-fair“- Ketten, auch „Hofer“ gut merken, weil auf längere Sicht mit dieser versteckten Tierqual sicher kein geschäftlicher Erfolg erzielt werden kann,
    der „Schwindel“ funktioniert nicht mehr, weil sogar „Otto-Normalverbraucher“ aufgeklärt wird und das auch nicht mehr will!!!! – Gott, unser Schöpfer, schütze die Tiere!!!!!
    Maria Luise Schallert

  3. Was Hofer tut, ist eine „Schweinerei“.
    Deshalb:Hofer boykottieren!

    • Und was wird für die Schweine/Ferkel besser, wenn du bei,spar, Rewe u.ä. Dein Fleisch kaufst? Nicht Hofer boykottieren, sondern Schweinefleisch!!!!

  4. Nikolaus Eberan  /  11. Februar 2017 at 20:02 Antworten

    Natuerlich wird bei uns kein Schweinefleisch mehr gekauft!
    Auch bei anderen Produkten ueberlegt man sich andere Bezugsquellen.

  5. Habe soeben abgesendet, hoffe dass es auch geklappt hat!? Weil ich keine Sendebestätigung erhalten habe?

  6. Kastriert die Schweinemäster anstatt der Schweine, damit sie wissen wie das ist.

  7. Dieses unnötige Tierleid gehört schnellstens abgestellt und passt ganz und gar nicht zur Hoter Bio-Linie!

  8. Sehr geehrte Damen und Herren !

    Ich erwarte mir von der Fa. Hofer eine Ware, die fair zu den Tieren und zu uns Konsumenten ist.
    Ich lehne Schweinefleisch von kastrierten Ferkel ohne Nakose ab !

    Mit freundlichen Grüßen:

    Fam. Harucksteiner !

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