Arme Schweine

Wer hat die Eier, unseren Radio-Spot anzuhören?

Ferkel mit Skalpell auf einem Bild - Botschaft: Wer hat die Eier, das Leid zu beenden? - Maulkorb fürs Radio - Diesen Spot soll niemand hören.

Mit Beginn dieser Woche wurde der Radio-Spot ausgestrahlt, den wir zum Thema Ferkelkastration in Österreich produziert haben. Dieser macht auf ein Thema aufmerksam, das bei der letzten Reform des Tierschutzgesetzes leider nach großem Druck aus sogenannten Landwirtschaftsvertretungen und konservativen Politik-Kreisen unverändert blieb. Nach wie vor dürfen Ferkel in Österreich ohne Betäubung aufgeschnitten und ihre Hoden herausgezogen und abgequetscht werden.

So haben wir im Radio auf die Thematik aufmerksam gemacht:

 

Nach nur 1,5 Tagen wurde das Ausspielen des Radiospots von dem Sender beendet – angeblich, weil sich Zuhörer*innen beschwert hätten. Viel wahrscheinlicher ist, dass hier die subtile Drohung starker Marktkräfte, man könne auch Werbegeld bei dem Sender reduzieren, ihre Wirkung gezeigt haben.

Andere bundesweite Sender haben den Spot erst gar nicht akzeptiert. Der vorauseilende Gehorsam gegenüber den kräftig zahlenden Werbekund*innen funktioniert also gut.

Wenn Du denkst, dass der Spot durchaus gehört werden soll, teile gerne diesen Artikel mit Deinem Umfeld.

Denn nur, wenn wir die Eier haben, unangenehmes anzusprechen und notwendige Reformen auch anzupacken, wird sich etwas ändern.

Und so lange die Entscheider*innen in Politik, Supermärkten und „Landwirtschaftsvertretungen“ die Eier dazu ganz offensichtlich nicht haben, bleibt eben ausschließlich der Verzicht auf Schweinefleisch, um der eigenen Stimme Gewicht zu geben.

Der Radio-Spot zum Download: UNITED CREATURES HÖRFUNKSPOT 2017 – Ferkelkastration

Kommentare

  1. Für uns bedeutet das: kein schweinefleisch auf weiteres. Und ja: wir denken auch, dass nur das vermitteln der wahrheit bewirken kann, dass die profiteure d fleischindustrie gezwungen werden, nicht weiterhin tiere zu quälen.

  2. einfach herzlos was wir Menschen anderen lebewesen alles antun. … ich esse kein Schweinefleisch überhaupt habe ich meinen fleischkosum drastisch gesenkt und es geht mir sehr gut damit

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